Eine irische Liebe in Deutschland . . .

Die Bundesrepublik in den 70er-Jahren: John Dalzell und Teresa Cassidy haben Nordirland für ein Auslandssemester den Rücken gekehrt. Fernab ihres von Gewalt

gebeutelten Herkunftlands genießen sie das unbeschwerte Studentenleben in der friedlichen Idylle des Steigerwaldes. Und so kann sich eine Liebe zwischen den beiden entfalten,

kritiken

wie sie zu Hause in Mitchellstown unmöglich gewesen wäre, denn John ist

Protestant und Teresa Katholikin.

Doch während John in seiner Abschlussarbeit versucht, der Verblendung auf den Grund zu gehen, die im November 1938 zur Reichspogromnacht führte, werden er und Teresa von den Folgen des erneut aufflammenden Hasses in der Heimat eingeholt. Mit grausamer Unausweichlichkeit bricht der nordirische Konflikt in ihr gemeinsames Leben ein . . . Ein spannender, berührender, aber auch humorvoller Roman, der unter die Haut geht.  Seite: SeKritikenite 16


Kritiken

Hier erschien meine erste Kurzgeschichte auf Deutsch: Pfarrers Kinder, Müllers Vieh, die den ersten Fränkischen Krimpipreis 2012 gewann. Hier die Begründung der Jury: „Unsere Siegergeschichte ist zwingend erzählt. Das beginnt schon mit den ersten Zeilen: Sie nehmen einen gefangen ­ und man lässt sich gerne gefangen nehmen. Mit Freude. Absatz für Absatz begleitet die Lektüre ein inneres Juchzen ­und der Wunsch, dies möge bis zum Schluss nicht enden. Was es auch nicht tut. Diese Geschichte fällt an keiner Stelle ab, sie lässt nie nach, eher im Gegenteil. Immer wieder wartet eine neue Überraschung ­ aber nicht laut, sondern faszinierend humorvoll und leise. Sprache, Spannung, Plot, Konstruktion, Handlungsführung,

Atmosphäre, Personen, Doppelbödigkeit, versteckter Humor, in diesem Kurzkrimi passt einfach alles. ­Wie das sein kann, wenn eine Geschichte vom Leiden eines Kindes in einem fränkischen Dorf erzählt? Vom Leiden am Anderssein und vom Wunsch nach dem So-Sein-Wollen wie alle anderen? Wenn sie von der Peinlichkeit der Eltern erzählt, dem Ärgernis, Geschwister ­ vor allem solche! ­ zu haben und davon, dass eigentlich nichts so ist, wie man es will? Genau darin liegen die Stärke und das Geheimnis dieses Krimis. Man riecht das Beschriebene, während man liest, und hat förmlich Dreck an den Schuhen ...

Und wenn man dann am Ende auch noch eine kleine Träne im Auge hat, weil man berührt ist: Dann ist eine Geschichte einfach gut.

 

Es ist die Geschichte Pfarrers Kinder, Müllers Vieh von Killen McNeill.“


Im Oktober 2013 erschien „Ein Herz für Franken, 66 launige Liebserklärungen“, Herausgeber Steffen Radlmaier, mit meinem Beitrag „Fast so wie in Irland“.

In der Weihnachtsanthologie „Christkindles-Morde“, die November 2013 erschien, ist ein Beitrag von mir, „Von Drauß vom Walde“. Dazu meinte Wolfram Wetzler von Bayern Plus: „Der Mann macht nicht viele Worte und ist damit die Idealbesetzung für einen Kurzkrimi, knackig, trocken. Ich verrate Ihnen kein Wort über seinen Knecht Ruprecht. Der ist überraschend, spannend zu lesen, humorvoll und böse.“

Im April 2013 erschien in der Anthologie „Tatort Franken No. 4“ meine Kurzgeschichte „Gut in der Zeit“, die ich auch bei der Fränkischen Kriminacht in der Tafelhalle Nürnberg anlas.

Franken droht Ungemach! Zwei Krimipreisträger hecken etwas aus: ich und Jeff Röckelein.

Mai 2014 erschien  Tatort Franken No. 5. In dem Band war unter anderem meine Geschichte „Langer Michel“

Und in der Anthologie „Rauschgiftengel“ vom November 2014  war mein Krimi  „Die Waldweihnacht“ enthalten.


Im Frühjahr 2015erschien der neuste Band aus der „Tatort Frankenreihe“ - No. 6, mit meinem Beitrag „Gabi wartet im Park - eine kleine Hommage an Udo Jürgens!


1968, in einer bewegten Zeit des Aufbruchs, als alles möglich erscheint, verbringen vier Jugendliche idyllische Tage auf einer Insel beim Donaudurchbruch. Zwei von ihnen werden heiraten, ihr Glück in Ehe und Familie suchen. Einer wird alles daransetzen, seinen linken Idealen treu  


zu bleiben. Und einer wird auf der Insel sterben. Es wird fünfundvierzig Jahre dauern, Lebensträume werden zerrinnen und Beziehungen scheitern, bis die anderen drei sich auf der Donauinsel wieder treffen. Erst jetzt wird offenbar, was damals wirklich geschah ...


Ein Roman über die Liebe, das Leben und das Älterwerden.

Mein  Beitrag zur Weihnachtskrimi-anthologie 2015 des ars-vivendi-verlags hieß „Der Dunkelschlag“.

Im Mai 2015 erschien mein erster auf Deutsch  geschriebener Roman  - „Am Strom“.


Im März 2016 war „Pfarrers kinder, Müllers Vieh“ in der Sammlung „Best of Frankenkrimis“ vertreten.

April 2016 kam eine neue Sammlung von Krimis heraus, in einer etwas anderen Art, diesmal drehte sich alles ums Bier. Mein Beitrag hieß „Ein schöner Tod in Irland.“

Im September kam das Weinpendant dazu, „Bocksbeutelmorde“. Mein Krimi hieß „Die letzte Fuhre“, und spielt in Iphofen.

Der literarische Abschluss des Jahres 2016 war für mich die Anthologie „Christkindlesblues“. Da schrieb ich einen Beitrag über die unterschiedlichen Wehnachtstraditionen in Nordirland und Franken, „ Und weihnachtlich grüßt der Plumpudding“.